Erst wurde gespielt. Dann wurde verstanden.
Natürlich habe ich als Kind und Jugendlicher vor allem gespielt. Alles andere wäre auch eine ziemlich traurige Legende.
Aber mit der Zeit wurde aus dem reinen Nutzen ein Interesse daran, wie die Dinge funktionieren. Erste PCs, später 486er, Pentium, AMD Athlon und die ganze Hardware-Evolution, bei der man irgendwann mehr Zeit mit Konfiguration als mit dem eigentlichen Nutzen verbracht hat.
Um 1999 und 2000 kamen die ersten eigenen Berührungen mit Webseiten, Code und Programmierung dazu. Ich habe mich damals mit Webtechnologien beschäftigt, aber auch mit C, C++ und Assembler.
Das war eine andere Zeit und auch eine andere Lebensphase. Später wurde weniger programmiert, mehr gearbeitet, mehr ausprobiert, mehr gelebt. Manche Dinge geraten dann einfach in den Hintergrund. C++ und systemnahe Themen sind natürlich bis heute relevant, aber ich nutze sie heute nicht aktiv in meiner Arbeit. Da wäre alles andere nur schöne Angeberei mit Staub drauf.
Geblieben ist aber etwas anderes: der Blick auf Systeme.
- Wie ist etwas aufgebaut?
- Warum funktioniert es – oder eben nicht?
Genau diese Fragen sind heute im Webdesign immer noch entscheidend.
